Düngeheft: Düngebedarf, Aufzeichnung und Stickstoff je Schlag · Aktualisiert am 8. September 2026
Eine Webanwendung für Acker- und Gemüsebaubetriebe, die ihre Düngedokumentation nicht länger auf Zetteln im Handschuhfach führen wollen.
On Dienstag, 8. September 2026, Düngeheft sits at #8 of 50 on premierdelaclasse.lol with 5 € pledged, 1 € behind Chorblatt.
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The daily board resets every night at midnight (Paris).Die Düngung selbst dauert einen Nachmittag. Die Dokumentation dazu begleitet Sie das ganze Jahr: den Bedarf vor der Maßnahme ermitteln, jede Ausbringung binnen zwei Tagen mit Datum, Düngerart und Menge festhalten, den Schlagbezug sauber halten und am Jahresende wissen, wie viel Gesamtstickstoff aus tierischen Düngern je Hektar zusammengekommen ist. Düngeheft ist eine Webanwendung, die genau diese Aufgaben bündelt, und sonst nichts. Keine Satellitenkarten, keine Maschinenanbindung, kein Marktplatz für Betriebsmittel.
Zur Einordnung, damit hier niemand etwas missversteht: premierdelaclasse.lol ist eine satirische Rangliste, auf der der Platz schlicht gekauft wird. Es gibt keine Jury, keine Testnote und keinen geheimen Algorithmus, der Qualität misst. Düngeheft belegt hier den Platz, den sein Beitrag bezahlt, mehr steckt nicht dahinter. Was Sie auf dieser Seite lesen, ist deshalb keine Auszeichnung, sondern eine nüchterne Beschreibung dessen, was die Software laut Anbieterseite tut und was sie kostet.
Was Düngeheft laut Anbieter kann
Der Kern ist eine schlanke Schlagkartei. Sie legen Schläge und Kulturen an, halten die Düngebedarfsermittlung vor der Maßnahme fest und erfassen anschließend jede Düngung mit Datum, Düngerart, Menge und Schlagbezug. Das ist bewusst wenig Oberfläche für eine Aufgabe, die viele Betriebe bis heute in einer Tabellenkalkulation oder in einem Ringordner erledigen.
Dazu kommen die Rechenarbeiten, die niemand freiwillig im Kopf macht: die Kontrolle der aufgebrachten Stickstoffmengen je Fläche, ein Blick auf die Fristen und ein Hinweis auf Sperrfristen. Der Anbieter beschreibt das als Ablauf für die tägliche Praxis, nicht als Agrarwissenschaft im Browser.
Am Ende steht der Teil, der bei einer Kontrolle zählt: Die Angaben lassen sich nach Schlag und Zeitraum zusammenstellen und ausgeben, für die Ablage oder für die Vorlage. Die Verarbeitung der Betriebsdaten ist laut Anbieterseite auf Servern in Deutschland vorgesehen, und die Daten sollen nicht als Werbedaten an Dritte gehen. Beides gehört zu den Punkten, die Sie vor der Anmeldung selbst in der Datenschutzerklärung nachlesen sollten, statt einer Marketingzeile zu vertrauen.
Die Paragrafen hinter der Software
Düngeheft ist im Grunde eine Bedienoberfläche für die Düngeverordnung. Die Anbieterseite nennt die drei Stellen, um die sich alles dreht: § 3 DüV verlangt, dass der Bedarf vor dem Aufbringen ermittelt wird. § 10 DüV verlangt die Aufzeichnung binnen zwei Tagen nach der Ausbringung. § 6 Abs. 4 DüV setzt die Obergrenze von 170 Kilogramm Gesamtstickstoff je Hektar und Jahr aus Düngemitteln tierischer Herkunft.
Die Zwei-Tages-Frist ist der Punkt, an dem Papierlösungen scheitern. Sie düngen am Freitagnachmittag, notieren es auf einem Lieferschein und tragen es irgendwann im Februar nach, wenn der Prüftermin näher rückt. Eine Anwendung, die Sie auf dem Telefon oder im Büro in einer Minute öffnen, löst das Problem nicht von allein, macht es aber deutlich schwerer, es zu verschieben.
Wichtig bleibt die Grenze der Software. Der Anbieter schreibt selbst, dass die fachliche Beratung zur Düngung nicht ersetzt wird und dass die Verantwortung für vollständige und richtige Aufzeichnungen beim Betrieb bleibt. Regionale Auflagen, etwa in nitratbelasteten Gebieten, und die Vorgaben Ihres Bundeslandes klären Sie weiterhin mit Ihrer Beratung oder Ihrer Landwirtschaftskammer. Ein Programm, das behauptet, Ihnen diese Prüfung abzunehmen, sollten Sie ohnehin misstrauisch ansehen.
Preise ohne Umweg: 29, 49 oder 290 Euro
Die Preisliste steht öffentlich auf der Seite und ist erfreulich kurz. Betriebe bis 100 Hektar zahlen 29 Euro im Monat, monatlich kündbar. Betriebe über 100 Hektar zahlen 49 Euro im Monat. Für Betriebe bis 100 Hektar gibt es alternativ eine Jahreslizenz zu 290 Euro. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer.
Rechnen können Sie das in fünf Sekunden: Zwölf Monatszahlungen zu 29 Euro ergeben 348 Euro, die Jahreslizenz kostet 290 Euro, der Unterschied liegt bei 58 Euro. Dafür binden Sie sich ein Jahr statt eines Monats. Ob das eine gute Entscheidung ist, hängt davon ab, wie ernst Sie es mit der Dokumentation meinen, und nicht davon, wie überzeugend eine Preistabelle aussieht.
Gemessen an dem, was ein einziger vermeidbarer Fehler in einer Prüfung kosten kann, sind das überschaubare Beträge. Gemessen an einer sorgfältig gepflegten Tabelle, die Sie ohnehin schon führen, sind es laufende Kosten für Bequemlichkeit und Struktur. Beide Sichtweisen sind legitim, und keine davon steht in einem Werbeprospekt.
Pilotphase, Zielgruppe und die ehrliche Einschränkung
Die Zielgruppe ist klar umrissen: kleinere und mittlere Acker- und Gemüsebaubetriebe, von wenigen Hektar bis über 100 Hektar. Wer eine große Betriebsmanagement-Suite mit Maschinendaten, Lagerverwaltung und Buchhaltung im Einsatz hat, führt die Düngedokumentation vermutlich längst dort und braucht kein zweites Werkzeug daneben.
Düngeheft befindet sich nach Angaben des Anbieters in der Pilotphase. Der Zugang läuft deshalb über eine Anfrage, und gesucht werden Erstanwender, die den Ablauf auf dem eigenen Betrieb prüfen und Rückmeldung geben. Das ist ein ehrlicher Hinweis und zugleich eine Warnung: Sie steigen nicht in ein fertiges, seit Jahren erprobtes Produkt ein, sondern in eines, das sich noch bewegt. Für manche Betriebe ist das ein Vorteil, weil Wünsche tatsächlich noch ankommen. Für andere ist es ein Grund, in einem Jahr wiederzukommen.
Hinter der Seite steht die MLJ SASU mit Sitz in Paris, Herausgeber und Autor der Fachbeiträge im hauseigenen Magazin ist Julien Jimenez. Ein französisches Unternehmen, das eine deutsche Düngeverordnung in Formularfelder übersetzt, ist eine ungewöhnliche Konstellation, aber keine anrüchige, solange Impressum, Datenschutzerklärung und AGB sauber einsehbar sind. Sie sind es. Anfragen beantwortet der Anbieter nach eigener Aussage persönlich, was bei einem Produkt dieser Größe die realistischste Form von Support ist.
Frequently asked questions
What is Düngeheft's rank today?
As of 8. September 2026, Düngeheft sits at #8 (8 of 49 in SaaS) on premierdelaclasse.lol, with 5 € pledged. The rank is live and moves with every payment.
How much to overtake Chorblatt today?
As of 8. September 2026, about 1 € on top of Düngeheft's current total takes it past Chorblatt and up to #7. The board updates live with every payment.
Was kostet Düngeheft?
Laut öffentlicher Preisseite zahlen Betriebe bis 100 Hektar 29 Euro im Monat und sind monatlich kündbar. Über 100 Hektar sind es 49 Euro im Monat. Für Betriebe bis 100 Hektar gibt es zusätzlich eine Jahreslizenz zu 290 Euro. Alle Angaben verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer. Prüfen Sie die Preisseite vor dem Abschluss, Preise ändern sich schneller als redaktionelle Texte.
Kann ich Düngeheft sofort nutzen?
Nicht ohne Weiteres. Der Anbieter beschreibt das Produkt als in der Pilotphase befindlich und vergibt Zugänge auf Anfrage. Gesucht werden Erstanwender, die den Ablauf im eigenen Betrieb testen und Rückmeldung geben. Wenn Sie eine seit Jahren stabile Standardlösung suchen, ist das der falsche Zeitpunkt. Wenn Sie mitgestalten möchten, ist es der richtige.
Ersetzt Düngeheft die Beratung und die Verantwortung des Betriebs?
Nein, und der Anbieter sagt das auch selbst. Die Software unterstützt beim Ermitteln, Erfassen und Ausgeben, aber die fachliche Düngeberatung bleibt Aufgabe Ihrer Beratung oder Ihrer Landwirtschaftskammer, und die Verantwortung für vollständige und richtige Aufzeichnungen bleibt beim Betrieb. Regionale Vorgaben, etwa in nitratbelasteten Gebieten, klären Sie weiterhin selbst ab.
Was bedeutet der Eintrag auf premierdelaclasse.lol?
Genau eine Sache: Der Platz wird gekauft. Die Rangliste ist satirisch, es gibt keinen Test, keine Jury und keine Bewertung der Softwarequalität. Düngeheft belegt dort den Platz, den sein Beitrag bezahlt. Als Kaufargument taugt das nichts, als Unterhaltung schon, und dieser Text hier ersetzt keine eigene Prüfung des Produkts.
Duel of the day
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- #46
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